{"id":4378,"date":"2020-10-15T10:43:39","date_gmt":"2020-10-15T08:43:39","guid":{"rendered":"https:\/\/schleese-sattel.de\/?p=4378"},"modified":"2024-03-06T15:36:40","modified_gmt":"2024-03-06T13:36:40","slug":"baumlos-sattel-besser-mit-oder-ohne-baum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schleese-sattel.de\/en\/blog\/baumlos-sattel-besser-mit-oder-ohne-baum\/","title":{"rendered":"Baumlos? &#8211; Sattel besser mit oder ohne Baum?"},"content":{"rendered":"<p>Heutzutage verf\u00fcgen nicht allzu viele Menschen \u00fcber den Luxus, gen\u00fcgend Zeit zu haben, um so gut reiten zu lernen, wie die amerikanischen Ureinwohner, egal ob mit oder ohne Sattel. Viele Reiter m\u00fcssen noch immer einen Sattel benutzen, um \u00fcberhaupt auf dem Pferd zu bleiben. Man kann die amerikanischen Ureinwohner also kaum mit dem durchschnittlichen modernen Reiter vergleichen. F\u00fcr uns als Sattelhersteller und Sattelanpasser w\u00e4re die allgemeine Akzeptanz von baumlosen S\u00e4tteln ein Gl\u00fccksfall. Baumlose S\u00e4ttel sind so viel schneller und g\u00fcnstiger herzustellen und es braucht nur wenig Fachkenntnis, um sie zu n\u00e4hen. Denn in Wirklichkeit sind sie eigentlich ein Reitkissen. Wenn sie Pferden wirklich so gut tun, warum haben die meisten der alteingesessenen Sattelhersteller nicht l\u00e4ngst damit begonnen, auf den Zug aufzuspringen?<\/p>\n<p>Denken Sie \u00fcber folgende Parallele nach: Warum \u00fcben hochklassige Athleten ihren Sport nicht barfu\u00df aus? Sie tun dies aus drei Gr\u00fcnden nicht: Ihre Schuhe bieten ihnen Unterst\u00fctzung, Komfort und Schutz. Nur eine Handvoll Reiter auf der ganzen Welt benutzen in h\u00f6heren Klassen einen baumlosen Sattel oder ein Reitkissen. Hochklassige Sportler brauchen Unterst\u00fctzung, Komfort und Schutz, um optimal starten zu k\u00f6nnen. Ohne einen Sattelbaum kann der baumlose Sattel oder das Reitkissen die Wirbels\u00e4ule des Pferdes aber nicht sch\u00fctzen, noch kann er die S-Kr\u00fcmmung der Reiterwirbels\u00e4ule unterst\u00fctzen oder sowohl dem Pferd als auch dem Reiter Komfort bieten.<\/p>\n<p>Der Reiter muss weich sitzen. Das ist nur m\u00f6glich, wenn seine Haltung korrekt ist und die vier Kr\u00fcmmungen der menschlichen Wirbels\u00e4ule unterst\u00fctzt werden. Das Pferd muss die langen R\u00fcckenmuskeln entspannen, so dass es den R\u00fccken aufw\u00f6lben, mit den Hinterbeinen untertreten und das Gewicht von der Vorhand nach hinten verlagern kann.<\/p>\n<p>Es wurde bereits viel dar\u00fcber geschrieben, wie wunderbar die Schulterfreiheit von Pferden ist, die mit baumlosen S\u00e4tteln\/Reitkissen geritten werden. Diese Bewegungsfreiheit ist aber sinnlos und f\u00fchrt zu Langzeitsch\u00e4den, wenn das Pferd gleichzeitig mit durchgedr\u00fccktem R\u00fccken geht. Dann h\u00e4lt es die R\u00fcckenmuskulatur fest, weil es den Druck der Sitzbeinh\u00f6cker des Reiters unangenehm findet. Die Wirbels\u00e4ule des Reiters wird nicht unterst\u00fctzt, die Pferdewirbels\u00e4ule nicht gesch\u00fctzt. Im Endergebnis ist das gesamte Gewicht des Pferdes auf der Vorhand, was absolut nicht w\u00fcnschenswert ist.<\/p>\n<p>Die Mehrheit der Reiter reitet auf Pferden, die gr\u00f6\u00dfer sind, als Indianerponys, die traditionellerweise ohne Sattel geritten wurden. Man geht davon aus, dass die Knochendichte von Pferden bis zu 360 Kilo optimal tragen kann. Die meisten Pferde wiegen sehr viel mehr als das. Wird das Pferd nicht so geritten, dass es das Gewicht auf die Hinterhand verlagert, kommt es zu Sch\u00e4den am Bandapparat, an Gelenken, Sehnen und der Muskulatur.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher hat man auf internationalen Turnieren kaum baumlose S\u00e4ttel oder Reitkissen gesehen. Und obwohl die S\u00e4ttel von Rennpferden winzig sind, besitzen sie halbe B\u00e4ume, um die Wirbels\u00e4ule zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wird ein\/e Sattelhersteller\/in immer seine\/ihre Meinung \u00e4u\u00dfern, genau wie die Besitzer\/innen des baumlosen Sattels. Wir leben in einer freien Gesellschaft, und freie Meinungs\u00e4u\u00dferung ist einer ihrer Grundpfeiler.<\/p>\n<p>Es gibt immer mehr Tier\u00e4rzte, die sich mit der Sattelpassform besch\u00e4ftigen. Sie betreiben Forschung, evaluieren, sammeln Material und nehmen dabei die Magnetresonanztherapie, faseroptische oder W\u00e4rmebildkameras und elektronische Messsysteme zu Hilfe.<\/p>\n<p>Obwohl einige Sattelkissen oder baumlose S\u00e4ttel ein Kopfeisen eingebaut haben, kann man ohne Baum weder die Dornforts\u00e4tze der Wirbels\u00e4ule noch die langen R\u00fcckenb\u00e4nder ausreichend frei halten. Daher bieten diese S\u00e4ttel letztlich nicht den Schutz, den ein gut angepasster Sattel mit Baum bietet. Flexible, anpassbare Sattelb\u00e4ume sind eine Alternative zu den herk\u00f6mmlichen Holzb\u00e4umen, die Reitern und Pferden den erforderlichen Schutz vor Langzeitsch\u00e4den bieten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es ist absolut in Ordnung, barfu\u00df zu laufen oder ohne Sattel zu reiten. Um jedoch die Gesundheit der vier- oder zweibeinigen Sportler zu gew\u00e4hrleisten, wird der aufgekl\u00e4rte Konsument ein Produkt w\u00e4hlen, das sowohl die beste Unterst\u00fctzung bietet, als auch den besten Komfort und Schutz. Niemand soll hier mit Gewalt von etwas \u00fcberzeugt werden, das ihm widersinnig erscheint, denn der Grundsatz ist und bleibt, dass man sich mit seinem Sattelzeug auf dem Pferd wohl f\u00fchlen sollte. Egal, wie gut ein Sattel dem Pferd passt, wenn der Reiter sich nicht wohl f\u00fchlt, wird das Pferd dies sp\u00fcren und sich nicht frei bewegen und zu seiner vollen Leistungsf\u00e4higkeit auflaufen k\u00f6nnen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob der Sattel baumlos ist oder nicht. Das Unbehagen des Reiters kommt beim Pferd an.<\/p>\n<p>Ich glaube, dass hier niemand widersprechen w\u00fcrde. Der Punkt ist aber, dass man ber\u00fccksichtigen sollte, dass es einen Grund daf\u00fcr gibt, dass S\u00e4ttel mit Baum schon so lange eingesetzt werden. Sie bieten Pferd und Reiter Schutz, Unterst\u00fctzung und Komfort. Benutzen Sie, was f\u00fcr Sie funktioniert, bedenken Sie aber, dass manche Produkte auf dem Markt den Anschein erwecken, sehr viel besser zu sein, als sie tats\u00e4chlich sind.<\/p>\n<p>Ein gut angepasster Sattel mit Baum ist dem baumlosen in jedem Fall \u00fcberlegen, wenn es darum geht, die R\u00fccken von Pferd und Reiter vor Langzeitsch\u00e4den und Schmerzen zu bewahren. Mitunter bringen Kurzzeitl\u00f6sungen, die perfekt erscheinen, auf lange Sicht weniger befriedigende Ergebnisse. Klopfen Sie einige Minuten lang auf Ihren Handr\u00fccken. Zuerst wird das nicht besonders wehtun. Wenn Sie aber eine Stunde lang weitermachen, werden die Sehnen richtig schmerzen. Der kurze Zeitraum war also kein Problem, der lange Zeitraum hat zu Schmerzen gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Emotionen sollten aus dem Thema herausgehalten werden und stattdessen sollten die Fakten f\u00fcr sich sprechen. Immer mehr Tier\u00e4rzte widmen sich dem Thema S\u00e4ttel und Sattelanpassung und die Ergebnisse ihrer Forschung werden allgemein zug\u00e4nglicher. Die Zeit wird zeigen, wer Recht hat\u2026.<\/p>\n<h3 class=\"docData;DOCY;v5;6789;BQiAAgAAEYQCAAAGiAIAAAP7FQAABQkWAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAbxMAAAA+AQAAASQAAAAVBgYAAAA2ADIANQABBgAAAAAJBgAAAAAaBgAAAAAbBgAAAAACEAEAAAUKAAAAAQAAAAAIAAAAABccAAAAAAQAAAAAAAAAAQ4AAABfAGcAagBkAGcAeABzAAUKAAAAAQAAAAAIAAAAABgJAAAAAAQAAAAAAAAABaAAAAABAwAAABgBAAiTAAAAAI4AAABCAGEAdQBtAGwAbwBzAGUAcgAgAFMAYQB0AHQAZQBsADoAIABXAGUAbABjAGgAZQAgAEIAZQBzAG8AbgBkAGUAcgBoAGUAaQB0AGUAbgAgAGcAaQBiAHQAIABlAHMAIABiAGUAaQAgAGQAZQByACAARAByAHUAYwBrAHYAZQByAHQAZQBpAGwAdQBuAGcABQoAAAABAAAAAAgAAAAABQoAAAABAAAAAAgAAAAAABYEAAABGAAAAAEGAAAAAAkGAAAAABoGAAAAABsGAAAAAAL0AwAABboBAAABAwAAABgBAAitAQAAAKgBAABWAGUAcgBmAPwAZwB0ACAAZABlAHIAIABTAGEAdAB0AGUAbAAgAPwAYgBlAHIAIABlAGkAbgBlAG4AIABCAGEAdQBtACwAIABpAHMAdAAgAGQAaQBlAHMAZQByACAAYQBsAHMAIABlAGkAbgBlACAAQQByAHQAIABTAGsAZQBsAGUAdAB0ACAAegB1ACAAdgBlAHIAcwB0AGUAaABlAG4ALAAgAHcAbwBiAGUAaQAgAGUAcgAgAGcAYQBuAHoAIAB1AG4AdABlAHIAcwBjAGgAaQBlAGQAbABpAGMAaABlACAARgB1AG4AawB0AGkAbwBuAGUAbgAgAPwAYgBlAHIAbgBpAG0AbQB0AC4AIABTAG8AIAB3AGkAcgBkACAAZABlAHIAIABCAGEAdQBtACAAYgBlAGkAcwBwAGkAZQBsAHMAdwBlAGkAcwBlACAAZgD8AHIAIABkAGkAZQAgAEEAdQBmAGgA5ABuAGcAdQBuAGcAIABkAGUAcgAgAFMAdABlAGkAZwBiAPwAZwBlAGwAIAB2AGUAcgB3AGUAbgBkAGUAdAAuACAABRICAAABAwAAABgBAAgFAgAAAAACAABIAGkAZQByACAAdQBuAHQAZQByAHMAdAD8AHQAegB0ACAAZQByACAAZQBpAG4AZQAgAGcAbABlAGkAYwBoAG0A5ADfAGkAZwBlACAARAByAHUAYwBrAHYAZQByAHQAZQBpAGwAdQBuAGcALgAgAEUAaQBuACAAYgBhAHUAbQBsAG8AcwBlAHIAIABTAGEAdAB0AGUAbAAgAGIAZQBzAGkAdAB6AHQAIABkAGkAZQBzAGUAIABPAHAAdABpAG8AbgAgAG4AaQBjAGgAdAAuACAASABpAGUAcgAgAGIAZQBzAHQAZQBoAHQAIABkAGUAbQBuAGEAYwBoACAAaQBtAG0AZQByACAAZABhAHMAIABSAGkAcwBpAGsAbwAsACAAZABhAHMAcwAgAGUAcwAgAGcAZQByAGEAZABlACAAaQBtACAAQgBlAHIAZQBpAGMAaAAgAGQAZQByACAAUwB0AGUAaQBnAGIA\/ABnAGUAbABhAHUAZgBoAOQAbgBnAHUAbgBnACAAegB1ACAARAByAHUAYwBrAHMAcABpAHQAegBlAG4AIABrAG8AbQBtAHQALAAgAGQAaQBlACAAYQB1AGYAIABkAGUAbQAgAFIA\/ABjAGsAZQBuACAAZABlAHMAIABQAGYAZQByAGQAZQBzACAAbABhAHMAdABlAG4ALgAgAAUKAAAAAQAAAAAIAAAAAAUKAAAAAQAAAAAIAAAAAAAAAQAAASQAAAAVBgYAAAA2ADIANwABBgAAAAAJBgAAAAAaBgAAAAAbBgAAAAAC0gAAAAUKAAAAAQAAAAAIAAAAABceAAAAAAQAAAABAAAAARAAAABfADMAMABqADAAegBsAGwABQoAAAABAAAAAAgAAAAAGAkAAAAABAAAAAEAAAAFYAAAAAEDAAAAGAEACFMAAAAATgAAAEYAbwBsAGcAZQBuACAAZQBpAG4AZQByACAAcAB1AG4AawB0AHUAZQBsAGwAZQBuACAARAByAHUAYwBrAGIAZQBsAGEAcwB0AHUAbgBnAAUKAAAAAQAAAAAIAAAAAAUKAAAAAQAAAAAIAAAAAAAhAgAAARgAAAABBgAAAAAJBgAAAAAaBgAAAAAbBgAAAAAC\/wEAAAXcAQAAAQMAAAAYAQAIzwEAAADKAQAAVwBpAHIAZAAgAGUAaQBuACAAYgBhAHUAbQBsAG8AcwBlAHIAIABTAGEAdAB0AGUAbAAgAG0AaQB0ACAAZQBpAG4AZQBtACAARwB1AHIAdAAgAGsAbwBtAGIAaQBuAGkAZQByAHQALAAgAGQAZQByACAAbQBpAHQAdABpAGcAIAD8AGIAZQByACAAZABlAG4AIABSAPwAYwBrAGUAbgAgAHYAZQByAGwA5AB1AGYAdAAsACAAaQBzAHQAIABkAGEAcwAgAFIAaQBzAGkAawBvACAAZQBpAG4AZQByACAAcAB1AG4AawB0AHUAZQBsAGwAZQBuACAARAByAHUAYwBrAGIAZQBsAGEAcwB0AHUAbgBnACAAYgBlAHMAbwBuAGQAZQByAHMAIABoAG8AYwBoACwAIABkAGEAIAB6AHUAcwDkAHQAegBsAGkAYwBoACAAZABpAGUAIABTAHQAdQByAHoAZgBlAGQAZQByAG4AIABpAG0AIABnAGwAZQBpAGMAaABlAG4AIABCAGUAcgBlAGkAYwBoACAAZABpAGUAIABEAHIAdQBjAGsAcwBwAGkAdAB6AGUAbgAgAGYA9gByAGQAZQByAG4ALgAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAFCgAAAAEAAAAACAAAAAAANgQAAAEYAAAAAQYAAAAACQYAAAAAGgYAAAAAGwYAAAAAAhQEAAAF2gEAAAEDAAAAGAEACM0BAAAAyAEAAEkAbgAgAGQAaQBlAHMAZQBtACAARgBhAGwAbAAgAHcAaQByAGQAIABkAGUAcgAgAGQAdQByAGMAaAAgAGQAaQBlACAAUwB0AGUAaQBnAGIA\/ABnAGUAbABmAGUAZABlAHIAIABlAG4AdABzAHQAZQBoAGUAbgBkAGUAIABEAHIAdQBjAGsAIABiAGUAaQBtACAAUgBlAGkAdABlAG4AIABkAGkAcgBlAGsAdAAgAGEAdQBmACAAZABpAGUAIABXAGkAcgBiAGUAbABzAOQAdQBsAGUAIABkAGUAcwAgAFAAZgBlAHIAZABlAHMAIAD8AGIAZQByAHQAcgBhAGcAZQBuAC4AIABEAGUAcgAgAHAAdQBuAGsAdAB1AGUAbABsAGUAIABEAHIAdQBjAGsAIABpAHMAdAAgAGIAZQBpAG0AIABSAGUAaQB0AGUAbgAgAGYA\/AByACAAZABhAHMAIABUAGkAZQByACAAbgBpAGMAaAB0ACAAbgB1AHIAIABhAHUAcwBnAGUAcwBwAHIAbwBjAGgAZQBuACAAdQBuAGEAbgBnAGUAbgBlAGgAbQAsACAAcwBvAG4AZABlAHIAbgAgAGsAYQBuAAUSAgAAAQMAAAAYAQAIBQIAAAAAAgAAbgAgAGEAdQBjAGgAIABkAGkAZQAgAFUAcgBzAGEAYwBoAGUAIABnAGUAcwB1AG4AZABoAGUAaQB0AGwAaQBjAGgAZQByACAAUwBjAGgA5ABkAGUAbgAgAGUAaQBuAC4AIABIAOQAdQBmAGkAZwAgAHMAaQBuAGQAIABWAGUAcgBzAHAAYQBuAG4AdQBuAGcAZQBuACwAIABhAGIAZQByACAAZQBiAGUAbgAgAGEAdQBjAGgAIABTAGMAaABtAGUAcgB6AGUAbgAsACAAZABpAGUAIABzAGkAYwBoACAAaQBtACAAUgD8AGMAawBlAG4AYgBlAHIAZQBpAGMAaAAgAGQAZQBzACAAUABmAGUAcgBkAGUAcwAgAGEAdQBzAGIAcgBlAGkAdABlAG4ALAAgAGQAaQBlACAARgBvAGwAZwBlAC4AIABWAGkAZQBsAGUAIABQAGYAZQByAG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Sattel: Welche Besonderheiten gibt es bei der Druckverteilung<\/h3>\n<p>Verf\u00fcgt der <em><a href=\"https:\/\/schleese-sattel.de\/en\/sattel\/#westernsattel|devin\">Saddle<\/a><\/em> \u00fcber einen Baum, ist dieser als eine Art Skelett zu verstehen, wobei er ganz unterschiedliche Funktionen \u00fcbernimmt. So wird der Baum beispielsweise f\u00fcr die Aufh\u00e4ngung der Steigb\u00fcgel verwendet. Hier unterst\u00fctzt er eine gleichm\u00e4\u00dfige Druckverteilung. Ein baumloser Sattel besitzt diese Option nicht. Hier besteht demnach immer das Risiko, dass es gerade im Bereich der Steigb\u00fcgelaufh\u00e4ngung zu Druckspitzen kommt, die auf dem R\u00fccken des Pferdes lasten.<\/p>\n<h4>Folgen einer punktuellen Druckbelastung<\/h4>\n<p>Wird ein baumloser Sattel mit einem Gurt kombiniert, der mittig \u00fcber den R\u00fccken verl\u00e4uft, ist das Risiko einer punktuellen Druckbelastung besonders hoch, da zus\u00e4tzlich die Sturzfedern im gleichen Bereich die Druckspitzen f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>In diesem Fall wird der durch die Steigb\u00fcgelfeder entstehende Druck beim Reiten direkt auf die Wirbels\u00e4ule des Pferdes \u00fcbertragen. Der punktuelle Druck ist beim Reiten f\u00fcr das Tier nicht nur ausgesprochen unangenehm, sondern kann auch die Ursache gesundheitlicher Sch\u00e4den sein. H\u00e4ufig sind Verspannungen, aber eben auch Schmerzen, die sich im R\u00fcckenbereich des Pferdes ausbreiten, die Folge. Viele Pferde k\u00f6nnen sich nur schwer damit anfreunden, sodass sie zu Abwehrreaktionen neigen.<\/p>\n<h4>Stabiles Polster schafft Luft\/Platz \u00fcber der Wirbels\u00e4ule<\/h4>\n<p>Ein baumloser Sattel sollte m\u00f6glichst mit einem gut gepolsterten Sattelkissen kombiniert werden. Durch die Polsterung wird einer punktuellen Druckbelastung entgegengewirkt. Sie schafft einen Kanal, mit dem die komplette Sitzfl\u00e4che angehoben wird. Die Wirbels\u00e4ule verf\u00fcgt so w\u00e4hrend des Reitens \u00fcber ausreichend Luft. Wichtig ist, dass die Polsterung, mit der ein baumloser Sattel genutzt wird, nicht zu weich ausf\u00e4llt. In diesem Fall w\u00fcrde sie sich unter dem Gewicht zu stark zusammendr\u00fccken. Damit bildet sich wieder eine punktuelle Belastung. In Kombination mit der Polsterung profitiert das Pferd von einer sto\u00dfabsorbierenden Wirkung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heutzutage verf\u00fcgen nicht allzu viele Menschen \u00fcber den Luxus, gen\u00fcgend Zeit zu haben, um so gut reiten zu lernen, wie die amerikanischen Ureinwohner, egal ob mit oder ohne Sattel. Viele Reiter m\u00fcssen noch immer einen Sattel benutzen, um \u00fcberhaupt auf dem Pferd zu bleiben. 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